Oliver Krauß begrüßte DFB-Präsident Grindel

06.03.2017

Das Ehrenamt muss weiter gefördert werden - Gewalt hat beim Fußball keinen Platz

CDU Landtagskandidat Oliver Krauß begrüßte den Präsidenten des Deutschen Fußballbundes, Reinhard Grindel, in den Räumen des Turnerbundes Alfter-Witterschlick. Vor vollem, mit vielen Ehrenamtlichen und Interessierten aus dem links- und rechtsrheinischen Rhein-Sieg-Kreis gefüllten Saal, dankte Grindel für das enorme Engagement derjenigen, die den Fußball als Flächensport ermöglichen. Dabei gehe es nicht nur um das Spiel sondern auch um das beglückende Erlebnis in einer Gemeinschaft zu sein, ein Trikot tragen zu dürfen und wertvolle Kompetenzen zu erlernen. „Wenn Sportler und Ehrenamtliche das Feld verlassen, haben sie etwas geleistet,“ so Grindel. „Dies gelte beschützt und bewahrt zu werden.“ Dazu gehöre aber auch und zunehmend die Integrationsfunktion der Vereinsarbeit im Fußball.

Ungeachtet dessen beunruhige aber der oftmals lasche Umgang mit Aggressionen im Fußball und dies nicht nur auf der Bühne, so Reinhart Marschall vom SSV Heimerzheim. Ich hoffe, führte der DFB-Präsident dazu aus, dass wir eine gewaltfreie Fußball- und Fankultur hinbekommen. Dazu gehöre aber, neben einer intensiven Diskussion in den Vereinen, auch die Intervention des Staates. Vor dem Hintergrund jüngster Ereignisse in der Fußballbundesliga forderte er, „dass wir uns wieder trauen müssen Sanktionen zu fordern und diese auch durchzusetzen.“

Schließlich ermutigte Grindel dazu, dass sich Eltern als Übungsleiter oder Trainer engagieren sollten. Interessenten würden vom DFB aktiv unterstützt. So gebe es Qualifikationsprogramme, auch in Form von eLearning.

CDU Landtagskandidat Oliver Krauß dankte dem DFB-Präsidenten für seinen Besuch und für sein Eintreten für das ehrenamtliche Engagement, durch das viele engagierte Sportlerinnen und Sportler und viele Mädchen und Jungen eine hochwertige und integrative Freizeitgestaltung erführen.