Elisabeth Winkelmeier-Becker mit hervorragendem Ergebnis wieder als CDU-Bundestagskandidatin nominiert

27.10.2016

Die Kreis-CDU hat die langjährige Bundestagsabgeordnete im Wahlkreis 97 Elisabeth Winkelmeier-Becker mit knapp 96 % der Stimmen am gestrigen Abend in Siegburg erneut als CDU-Direktbewerberin für die Bundestagswahl im Herbst 2017 gewählt. Die frühere Richterin am Amtsgericht und hiesige CDU-Kreisvorsitzende vertritt den Wahlkreis seit 2005 als direkt durch die Bürgerinnen und Bürger des rechtsrheinischen Rhein-Sieg-Kreises gewählte Abgeordnete in Berlin. Winkelmeier-Becker war die einzige Bewerberin um die CDU-Bundestagskandidatur.

„Ich freue mich sehr, dass die Mitglieder meine Arbeit mit einem solch herausragenden Ergebnis honoriert haben und mich nun mit großer Motivation in das Rennen um das Bundestagsmandat schicken. Es wird diesmal nicht einfacher werden, aber wir werden die Bürgerinnen und Bürger wieder davon überzeugen, dass die CDU und Angela Merkel die richtigen Konzepte haben, unser Land voranzubringen,“ sagte Lisa Winkelmeier-Becker in einer ersten Reaktion. Als wichtige aktuelle Themen der Region stellte sie den Erhalt der ministeriellen Arbeitsplätze in der Bundesstadt Bonn und die Chancen des neuen Bundesverkehrswegeplans heraus: "Gegen das Votum von Rot-Grün in Düsseldorf ist es gelungen, die Ortsumfahrungen Uckerath und Much sowie die Entlastungsstrecke Südtangente in den Plan aufzunehmen. Gut für die Region ist auch die geplante neue Rheinquerung in Niederkassel,“ sagte Winkelmeier-Becker. Kritisch sah sie den angedachten zweigleisigen Ausbau der Siegtalstrecke, der v.a. mehr Güterverkehr mit Lärm und Stau bedeute.

In ihrer Bewerbungsrede zog Winkelmeier-Becker darüber hinaus eine positive Bilanz der vergangenen Wahlperiode. Dabei sei es nun bereits zum vierten Mal gelungen, einen ausgeglichenen Bundeshaushalt und damit eine "Schwarze Null" vorzulegen. Gleichzeitig seien auch notwendige Investitionen in Straßen, Forschung und digitale Infrastruktur ermöglicht worden, von denen der Kreis konkret zB mit fast 10 Mio. Euro für den Breitbandausbau profitiere. In der Flüchtlingspolitik unterstützte Winkelmeier-Becker den Ansatz, Menschen in Not zu helfen, aber auch für eine effektive Begrenzung zu sorgen, Hand in Hand mit der Bekämpfung von Fluchtursachen und der Unterstützung von menschenwürdigen Zufluchtsorten in den Heimatländern. Kritisch sah sie die widersprüchliche Politik der rot-grünen Landesregierung, die einerseits weniger Flüchtlinge aus Nordafrika wolle, aber die Anerkennung der Maghreb-Staaten als sichere Herkunftsländer im Bundesrat blockiere. In der Integration dürften dazu die in Deutschland herrschenden Werte nicht zur Disposition stehen.

Zu der Aufstellungsversammlung waren knapp 180 CDU-Mitglieder aus den Städten und Gemeinden Eitorf, Hennef, Lohmar, Much, Neunkirchen-Seelscheid, Niederkassel, Ruppichteroth, Siegburg, Troisdorf und Windeck gekommen, die den Wahlkreis Rhein-Sieg-Kreis I bilden.