Troisdorfer im Kreistag unterstützen wichtige Richtungsentscheidungen

26.04.2015

Der Kreistag hat jüngst wichtige Richtungsentscheidungen getroffen.

CDU Fraktionsvorstandsmitglied Christian Siegberg: „Mit der fast einstimmigen Verabschiedung des Kreishaushaltes haben wir ein Zeichen für finanzielle Stabilität in den kommenden zwei Jahren gesetzt. Nicht nur unsere Städte und Gemeinden werden durch eine niedrigere Kreisumlage entlastet, sondern auch die freiwilligen insbesondere sozialen Leistungen können weiterhin aufrechterhalten werden. Natürlich werden wir auch weiterhin versuchen, durch eine weitere Verbesserung des Services dieses Niveau zu halten.“

CDU Kreistagsabgeordneter Oliver Roth: „Eine weitere wichtige Entscheidung ist die Aufnahme von Verhandlungen mit rheinland-pfälzischen Nachbargemeinden über eine gemeinsame Abfallverwertung. Dadurch sichern wir auch zukünftig niedrige Abfallgebühren, wenn die Rücklagen aus den Trienekens-Millionen aufgebraucht sind.“

Katharina Gebauer, CDU Kreistagsabgeordnete unterstützt eine moralisch dringend notwendige Entscheidung des Kreistages: „Mit dem Beschluss, die NS-Vergangenheit im Rhein-Sieg-Kreis am Beispiel der Euthanasieopfer und Zwangssterilisationen von Menschen mit Behinderungen in den kommenden Jahren wissenschaftlich aufarbeiten zu lassen, ist der Kreistag einem Vorschlag der CDU gefolgt. Wir setzen hier ein wichtiges Zeichen nach Außen: Kein Mensch geht vergessen.“

Der sozialpolitische Sprecher der CDU Kreistagfraktion Ivo Hurnik begrüßt den Beschluss zur Einrichtung einer kommunalen Konferenz Alter und Pflege: „Die Verwaltung hat nun die Aufgabe, dieses Gremium auf Kreisebene einzusetzen. Die konkrete Gestaltung und Umsetzung obliegt der Beratung in den Fachausschüssen des Rhein-Sieg-Kreises. Wir setzen damit die erfolgreiche Arbeit der im März 1997 gegründeten Kreispflegekonferenz fort. Schwerpunkte sind die Mitwirkung in der kommunalen Pflegeplanung und bei der Schaffung von altengerechten Quartiersstrukturen insbesondere neuer Wohn- und Pflegeformen sowie die Mitwirkung beim Aufbau integrierter Unterstützungs-, Entlastungs- und Vernetzungsstrukturen für pflegende Angehörige, Unterstützung der örtlichen Aufgabenkoordination und des Fallmanagements sowie die Beratung von Investitionsvorhaben bei teil- und vollstationären Pflegeeinrichtungen.“

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