Stehen Politik und Physik beim Thema Energie im Widerspruch?

04.03.2012

CDU Rhein-Sieg diskutierte in Lohmar zum Thema „Energiepolitik und Mobilität“

Über 65 interessierte Mitglieder und Bürger konnten der Arbeitskreis Wirtschaft und Energie der CDU-Kreispartei und die Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU Rhein-Sieg (MIT) vergangene Woche zu einem Besuch der EMITEC - Gesellschaft für Emissionstechnologie mbH in Lohmar begrüßen. Unter dem Titel „Verantwortungsvolle Energiepolitik und Mobilität“ wurden die Arbeitsschwerpunkte des Unternehmens und Strategien zur Energiewende aus Sicht der Wirtschaft diskutiert.

„Die Energiepolitik ist neben der Staatsschuldenkrise eines der bestimmenden Themen in der aktuellen politischen Diskussion und wird es auf lange Frist auch bleiben. Wir freuen uns, dass wir mit unserer gemeinsamen Veranstaltung bei einem weltweit führenden Unternehmen aus der Region wieder viele Interessierte ansprechen konnten und so auch aus Sicht der regionalen Wirtschaft die Auswirkungen der Energiewende und Verbesserungspotentiale rege diskutieren konnten“ erklärten die CDU-Arbeitskreisleiter, Heidi Rahmel, Hans G. Knüttgen und Frederic Tewes und der MIT-Kreisvorsitzende Norbert Nettekoven.

Der Vorsitzende der EMITEC-Geschäftsführung, Dipl.-Ing. Wolfgang Maus, erläuterte anschaulich und fundiert, inwiefern bei der Frage der Sicherung von Mobilität für die Bürger, Politik und Physik im Widerspruch zueinander stehen. Wolfgang Maus merkte dabei kritisch an, dass er als Physiker nicht davon überzeugt sei, dass CO2 das Klima durch die Reflektion von ultravioletter Strahlung wirklich in hohem Maße erwärmt. Seiner Ansicht nach gäbe es inzwischen Techniken, die es erlauben würden, mit Hilfe von Verbrennungsmotoren die Umweltbelastung zu senken und dabei kostengünstig Strom und Treibstoff zu erzeugen. Maus hält in diesem Sinne einen Verbrennungsmotor, der die Umwelt entlasten kann und gleichzeitig den gewohnten Fahrkomfort garantiert, den heute bekannten Elektromobilen für klar überlegen. Hieraus entstand eine Diskussion zum Thema Klimaschutz, dem Wohlstandsgewinn durch Mobilität und die Frage einer zukünftigen klimaneutralen Stromerzeugung.

Mit gut 1200 Mitarbeitern weltweit – allein in Lohmar sind 400 Mitarbeiter beschäftigt – positioniert sich EMITEC immer mehr als eines der führenden deutschen Unternehmen für die Herstellung von Metallträgern für Automobil-Katalysatoren. Die Firma ist ein Joint-Venture der englischen GKN-Gruppe und des Hannoveraner Automobilzulieferers Continental.