Neues Buslinienkonzept stellt Verbesserungen für Wachtberg in Aussicht

23.04.2015

„Großer Schritt in die richtige Richtung“

Als einen „großen Schritt in die richtige Richtung“ hat der Wachtberger Kreistagsabgeordnete Christoph Fiévet die Entwürfe für ein neues Buslinienkonzept bezeichnet. Die Pläne für die Bereiche Wachtberg und Bonn-Bad Godesberg waren erstmals im Wachtberger Rathaus vorgestellt worden.

Die Planer schlagen vor, die bisherige Buslinie 856 künftig im 30-Minuten-Takt verkehren zu lassen.  „Diese Taktverdichtung würde für die Bürger in Ließem, Gimmersdorf und Berkum eine deutliche Verbesserung gegenüber dem heutigen Angebot darstellen“, macht Fiévet deutlich. Bislang gibt es hier nur einen Stundentakt, der in der Hauptverkehrszeit auf einen 20/40-Minuten-Takt verstärkt wird.

In Godesberg könnte die 856 darüber hinaus bis nach Schweinheim verlängert werden.

Einen „Quantensprung“ könnte es auf der Linie 857 geben, die bislang zwischen Meckenheim und Godesberg über Berkum, Niederbachem und Mehlem fährt. Diese Busverbindung soll nach den Planungen künftig im 20-Minuten-Takt zwischen Godesberg und Niederbachem pendeln.

„Unser Ziel ist es“, so Fiévet weiter, „Taktverbesserungen über Niederbachem hinaus für die Ortschaften Oberbachem, Kürrighoven und Berkum bis zum Zentralen Omnibusbahnhof am Einkaufszentrum bereits zum Fahrplanwechsel zu realisieren.“

Zunächst einmal werden die Stellungnahmen der Beteiligten zu den Planungen gesammelt. Geklärt werden muss weiterhin, welches Busverkehrsunternehmen die Leistungen übernimmt, da sowohl die Regionalverkehr Köln GmbH als auch die Stadtwerke Bonn von den Änderungen betroffen sind.

„Wir müssen jede Chance ergreifen, um das ÖPNV-Angebot in Wachtberg zu verbessern“, fordert Fiévet. Dazu zähle auch eine Optimierung der Verbindung zwischen den beiden Tälern.