Moderne Trinkwasserversorgung

01.08.2014

Moderne Trinkwasserversorgung als Symbiose aus reiner Natur und Hochtechnologie

Kreis-CDU informiert sich an der Wahnbachtalsperre über das Trinkwasser im Rhein-Sieg-Kreis

Der Arbeitskreis Wirtschaft und Energie der CDU Rhein-Sieg hat dem Wahnbachtalsperrenverband in Siegburg-Siegelsknippen (WTV) einen Informationsbesuch abgestattet. Gemeinsam mit dem Geschäftsführer Norbert Eckschlag informierten sich die Teilnehmer über die verschiedenen Stufen der Wasseraufbereitung von der Entnahme aus der Wahnbachtalsperre, den Grundwasserwerken in St. Augustin-Meindorf und dem Hennefer Siegbogen bis hin zur Ankunft am „heimischen Wasserhahn“ des Endkunden. Der seit nun mehr über 60 Jahren bestehende WTV organisiert die Trinkwasserversorgung für fast 800.000 Menschen in großen Teilen des Rhein-Sieg-Kreises, der Stadt Bonn und des Kreises Ahrweiler, sowie in Neuwied und Altenkirchen im nördlichen Rheinland-Pfalz.

„Schon die Trinkwasserabgabe von jährlich etwa 42 Mio. m³ zeigt die Dimension, die der Verband für die Sicherheit der Daseinsvorsorge der Bevölkerung in unserer Region täglich zu stemmen und welch wichtige Aufgabe die Wahnbachtalsperre für den gesamten Kreis hat. Dass der WTV mit seinen 170 Mitarbeitern und regelmäßig 15 Auszubildenden auch noch zahlreiche Arbeitsplätze sichert und enge Kooperationen mit der örtlichen Landwirtschaft zur Sicherung der Trinkwasserqualität hält, runden für uns das Bild eines nachhaltig arbeitenden Verbandes ab“, erklärten die CDU-Arbeitskreisleiter Heidi Rahmel, Hans-Georg Knüttgen und Frederic Tewes.

WTV-Geschäftsführer Norbert Eckschlag erläuterte den Anwesenden AK-Mitgliedern – unter denen sich auch die CDU-Kreisvorsitzende und Bundestagsabgeordnete Lisa Winkelmeier-Becker befand – mit welch hoher Expertise die Wasserqualität seit jeher auf ihrem konstant hohen Niveau gehalten wird. Mit der seinerzeit weltweit ersten Phosphor-Eliminierungsanlage (heute die sog. "dritte Reinigungsstufe" am Zulauf des Wahnbaches) wurde das Wasser schon seit den Anfängen des WTV vor mikrobakterieller Belastung geschützt. Das Trinkwasser wird heute neben den zahlreichen eigenen Reinigungs- und Aufbereitungsprozessen (z.B. via Ultraschall, UV-Licht, Aktivkohle, Sandkammern) stetig in eigenen Laboren überwacht.