MIT Rhein-Sieg in Sorge um Arbeitsplätze in der Region

07.09.2011

Mit großer Sorge reagiert die Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung (MIT) Rhein-Sieg auf die jüngsten Aussagen von Bundesverteidigungsminister Dr. Thomas de Maizière zu einem möglichen Umzug des Verteidigungsministeriums nach Berlin. Sie fordert de Maizière entschieden dazu auf, sich bei der anstehenden Bundeswehrreform an das geltende Bonn/Berlin-Gesetz zu halten.

„Als Unternehmer sehen wir die Pläne des Bundesverteidigungsministers mit großer Sorge“, sagt der Kreisvorsitzende der MIT Rhein-Sieg Norbert Nettekoven. „Die wirtschaftlichen Folgen bei einem Umzug wären für die Menschen und Unternehmen in unserer Region gravierend. Über 30.000 Arbeitsplätze sind unmittelbar und mittelbar vom Verbleib der Bundesministerien abhängig. Die dadurch wegfallende Kaufkraft würde für viele Betriebe insbesondere im Einzelhandel und im Handwerk zu einer Existenzgefährdung führen“, befürchtet Nettekoven.

Wegen der Dringlichkeit des Themas begrüßt es die MIT Rhein-Sieg daher sehr, dass sich mit Bundesumweltminister Dr. Norbert Röttgen und der CDU-Kreisvorsitzenden Elisabeth Winkelmeier-Becker zwei Bundestagsabgeordnete dafür stark machen, dass das geltende Bonn/Berlin-Gesetz eingehalten wird.
  

Schlagworte: Bundeswehr, de Maiziere, Arbeitsplätze, Bonn/Berlin-Gesetz