Migranten in der Union heißen Fastenmonat Ramadan willkommen

20.07.2012

Zu Beginn des islamischen Fastenmonats Ramadan heißt der Leiter des Arbeitskreis Migranten in der Union (MiU), Andreas Wojcik den Fastenmonat für die rund 4 Millionen Muslime in Deutschland willkommen. Die jährliche Fastenzeit beginnt am Freitag (20. Juli).

Die Kreisvorsitzende der CDU Rhein-Sieg, Elisabeth Winkelmeier-Becker MdB erklärt hierzu: "Der Ramadan gehört mittlerweile zu den religiösen Festzeiten, die in unserem Kalender ihren Platz haben. Dies betont, dass die hier lebenden Muslime fester Bestandteil unserer Gesellschaft geworden sind. Fast die Hälfte aller Muslime in unserem Land sind deutsche Staatsbürger."

Andreas Wojcik  fordert zum gesellschaftlichen Miteinander auf: "Der Ramadan ist eine Zeit, in der sich Muslime und Nichtmuslime gegenseitig ihren Respekt zeigen können und sollten", erklärte Wojcik. Er begrüße es, dass immer mehr Moscheegemeinden und Familien auch Nichtmuslime zum Fastenbrechen einladen.  "Der Fastenmonat kann eine große Chance für den interreligiösen Dialog und für Begegnungen sein, um sich und die unterschiedlichen Bräuche näher kennenzulernen", sagt auch Winkelmeier-Becker.

Wojcik ermuntert die Bürgerinnen und Bürger, von dieser Möglichkeit Gebrauch zu machen. "Die MiU selbst wird ein eigenes Iftar – Essen organisieren und hierzu interessierte Bürger einladen. ", erklärte Wojcik.

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