Gönner will den Internationalen Standort Bonn weiter stärken

18.07.2012

Zu einem intensiven Gedankenaustausch mit der neuen Vorstandssprecherin der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH Tanja Gönner trafen sich wenige Tage nach ihrem Dienstantritt in Bonn Elisabeth Winkelmeier-Becker MdB, Dr. Norbert Röttgen MdB sowie der Kreisvorsitzende der Bonner CDU Philipp Lerch.

Die neue GIZ-Vorstandssprecherin Tanja Gönner will mit der GIZ den Internationalen und UN-Standort Bonn weiter stärken. Dies sagte sie Elisabeth Winkelmeier-Becker, Dr. Norbert Röttgen und Philipp Lerch zu. "Eine Investitionssumme von 70 Millionen Euro für einen Neubau in Bonn sind ein klares Bekenntnis der GIZ zu unserer Region", so die drei CDU-Politiker nach dem Gespräch.

Tanja Gönner habe deutlich zum Ausdruck gebracht, dass sie sich des Stellenwerts der Bundesstadt Bonn als Zentrum der Internationalen Zusammenarbeit bewusst sei und sich sehr regelmäßig am Standort Bonn aufhalten werde. "Wir haben intensiv diskutiert, wie die öffentliche Wahrnehmung der GIZ mit ihren über 17.000 global tätigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in Bonn und der Region weiter gesteigert werden könnte", so Winkelmeier-Becker, Röttgen und Lerch nach dem Gespräch.

"Die GIZ ist Exporteur unserer Sozialen Marktwirtschaft. Sie trägt wesentlich dazu bei, dass sich das Ziel der Nachhaltigkeit auf allen wirtschaftlichen, sozialen und umweltbezogenen Ebenen und in den unterschiedlichen politischen Prozessen weltweit durchsetzt. Dies gilt es auch für Bonn und unsere Region zu nutzen.
Mit Tanja Gönner an der Spitze widmet sich die GIZ den untrennbar mit Bonn verbundenen Zukunftsthemen Internationale Zusammenarbeit, Entwicklung, Umwelt-, Natur- und Klimaschutz, Ressourcenschonende Energieversorgung sowie Bildung. Eine hohe Präsenz in Bonn und viele Gespräche deuten bereits wenige Wochen nach ihrem Amtsantritt an, dass sich Tanja Gönner als kreative und zuverlässige Partnerin für die weitere Entwicklung der Bundesstadt Bonn und unserer Region erweisen wird!"

Hintergrund:

Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH ist ein weltweit tätiges Bundesunternehmen. Sie unterstützt die Bundesregierung in der internationalen Zusammenarbeit für nachhaltige Entwicklung und in der internationalen Bildungsarbeit. Die GIZ ging 2011 aus den dem Deutschen Entwicklungsdienst (DED), der Deutschen Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) GmbH und der Weiterbildungsorganisation InWEnt hervor. Das in 130 Ländern aktive Dienstleistungs- und Beratungsunternehmen hat seine beiden Sitze in Bonn und Eschborn. Mit einem Jahresumsatz von ca. 2 Mrd. Euro und rund 17.000 Mitarbeitern trägt die GIZ weltweit dazu bei, dass Menschen und Gesellschaften eigene Perspektiven entwickeln und ihre Lebensbedingungen verbessern. Hauptauftraggeber ist das BMZ. Weitere Auftraggeber sind das Auswärtige Amt, das BMU, das BMVg, das BMWI, das BMBF, die Vereinten Nationen, die Europäische Union, die Weltbank, Bundesländer und Kommunen sowie zahlreiche private Akteure und Unternehmen aus dem In- und Ausland.

Tanja Gönner wurde im April 2012 als Vorstandssprecherin der GIZ gewählt und trat am 1. Juli ihr Amt in Bonn an. Die Rechtsanwältin war zuvor baden-württembergische Sozial-, später Umwelt- und Verkehrsministerin sowie Landtagsabgeordnete.

Schlagworte: Winkelmeier-Becker, GIZ, Röttgen, Tanja Gönner