Energie aus der Region und für die Region

27.05.2013

CDU Windeck und Arbeitskreis Wirtschaft und Energie diskutierten zum Thema Windenergie

Auf große Resonanz stieß Ende vergangener Woche die durch die CDU Windeck und den Arbeitskreis Wirtschaft und Energie der CDU-Kreispartei initiierte energiepolitische Diskussion mit Fokus auf das Thema Windkraft im Rhein-Sieg-Kreis. An der Veranstaltung in Windeck-Schladern nahmen gut 120 interessierte Bürgerinnen und Bürger teil, darunter auch die hiesige Bundestagsabgeordnete Elisabeth Winkelmeier-Becker. Der Abend stand dabei unter dem Titel „Chancen und Risiken der Windenergie“ und deckte viele Informationen aus allen Bereichen rund um die erneuerbaren Energien und mögliche Standorte für Windkraftanlagen in Windeck und deren Vor- und Nachteile ab.

Entsprechend zufrieden zeigte sich die AK-Leitung um Heidi Rahmel, Hans-Georg Knüttgen und Frederic Tewes am Ende der Veranstaltung: „Wir sind sehr erfreut über die Rückmeldung, dass wir den immensen Informationsbedarf in der Bevölkerung auf diesem wichtigen Feld in vielen Punkten befriedigen konnten. Gerade das komplexe Genehmigungsverfahren und die vielen einzubeziehenden Faktoren für die Standortauswahl konnten sehr plastisch dargestellt worden. Diese Veranstaltung wird so zur Beruhigung der vielfach emotional geführten Diskussion um die Windenergie beitragen und der große Zuspruch der Bürger zeigt uns, warum wir gerade im Energiebereich weiter im engen Dialog bleiben wollen und auch müssen.“

Auf dem fachlich hochkarätig besetzten Podium hatten zuvor unter Moderation des Windecker CDU-Fraktionschefs Frank Steiniger gut zwei Stunden der Bürgermeister der Gemeinde Finnentrop Dietmar Heß, aus dem Umweltdezernat des Rhein-Sieg-Kreises Rainer Kötterheinrich, vom Energieversorger STAWAG aus Aachen Thomas Schulte, von der WGZ-Bank Jan Hölzmann und aus dem BUND-Landesvorstand Paul Kröfges diskutiert und informiert. Inhaltlich wurde unter anderem das in Finnentrop praktizierte Modell eines „Bürger-Windparks“ diskutiert. Hierbei kann sich die Bevölkerung aus der Region finanziell beteiligen und auch entsprechende Renditen erhalten, was etwa auch über Beteiligungsformen wie Sparbriefe oder Genossenschaftsanteile erfolgen kann. Ebenso wurde eine ganzheitliche Konzeption als positiv bewertet, die eine Übernahme des lokalen Versorgungsnetzes mit einbezieht und so eine regionale Wertschöpfung ermöglicht („Energie aus der Region und für die Region“). Daneben wurden zahlreiche Fragen des Naturschutzes von hoher Relevanz behandelt, die sich etwa dem Artenschutz, Abstandsflächen oder auch Beeinträchtigungen des Landschaftsbildes widmeten.

Gesonderte Quellenangabe: Titelbild CDU/Christiane Lang