Cyber-Sicherheitsstrategie für Deutschland

28.02.2011

Bundesminister Röttgen und die CDU-Kreisvorsitzenden von Bonn und dem Rhein-Sieg-Kreis, Lerch und Winkelmeier-Becker MdB, bezeichnen Pläne der Bundesregierung für ein „Nationales Cyber-Abwehrzentrum“ als Bereicherung für Bonn mit hervorragender Entwicklungsperspektive

Die Bundesregierung hat in Ihrer Kabinettssitzung am 22. Februar eine "Cyber-Sicherheitsstrategie für Deutschland" beschlossen. Damit sollen Sicherheitsrisiken des Internets begrenzt sowie die Gefahren von Cyber-Angriffen auf ein Maß reduziert werden, welches anderen öffentlichen Lebensbereichen entspricht.

In einer vernetzten Welt sind der Staat, kritische Infrastrukturen, Wirtschaft und Bevölkerung auf eine hohe Verlässlichkeit der Informations- und Kommunikationstechnik sowie des Internets angewiesen. Der Ausfall von Informationsstrukturen, zum Beispiel durch Cyber-Angriffe, kann zu erheblichen Beeinträchtigungen des öffentlichen Lebens führen. Die Gewährleistung von Cyber-Sicherheit wird damit zur zentralen gemeinsamen Herausforderung für Staat, Wirtschaft und Gesellschaft im nationalen und internationalen Kontext. Die Strategie der Bundesregierung sieht unter anderem den verstärkten Schutz kritischer Infrastrukturen vor IT-Angriffen, den Schutz der IT-Systeme in Deutschland, die Einrichtung eines Nationalen Cyber-Sicherheitsrates sowie ein effektives Zusammenwirken in Europa und weltweit vor. Zu diesem Zweck wird in Bonn unter der Federführung des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik und in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Verfassungsschutz, dem Bundesamt für Bevölkerungsschutz sowie weiteren Behörden ein Nationales Cyber-Abwehrzentrum errichtet.

Bundesminister Dr. Norbert Röttgen, der Kreisvorsitzende der Bonner CDU Philipp Lerch und die Kreisvorsitzende der CDU Rhein-Sieg Winkelmeier-Becker MdB erklären: „Die Cyber-Sicherheitsstrategie der Bundesregierung ist eine Antwort auf hochprofessionelle Cyber-Angriffe zu Sabotage- und Spionagezwecken. Das Nationale Cyber-Abwehrzentrum wird ab dem 1. April 2011 von der Bundesstadt aus eine zentrale staatliche Aufgabe der nächsten Jahrzehnte wahrnehmen. Damit entsteht am internationalen Standort Bonn eine weitere Zukunftsinstitution mit hervorragenden Entwicklungsperspektiven. Die Entscheidung der Bundesregierung stellt eine große Bereicherung für Bonn und die Region dar.“

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