CDURhein-Sieg will als kommunale Partei der Region den Bürgerdialog fördern

23.12.2010

Siegburg, 23.12.2010 – Auf seiner konstituierenden Sitzung hat sich der neue CDU-Kreisvorstand Rhein-
Sieg mit inhaltlichen Vorgaben für seine zweijährige Amtszeit beschäftigt. Im Vordergrund steht, das
Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger im Rhein-Sieg-Kreis in die CDU-Politik zu stärken. Bereits Anfang
2011 wird sich die Kreispartei daher intensiv in den Diskussionsprozess zur Schulpolitik in Nordrhein-
Westfalen einbringen und ihre Position in diesem wichtigen Themenfeld auch öffentlich schärfen. Die
Christdemokraten wollen klarer hervortreten lassen, dass sich die Interessen aller Schichten der
Bevölkerung und aller Alters- oder Berufsgruppen in ihr als lebendige Volkspartei widerspiegeln.

Die neue Kreisvorsitzende Elisabeth Winkelmeier-Becker MdB erklärte hierzu: „Mehr politischer Dialog
vor wegweisenden Entscheidungen, mehr Kommunikation mit den Bürgern, dazu sind wir gerne bereit.
Ob in öffentlichen Veranstaltungen, In Bürgerforen oder in anderen, neuen Dialogformen, wie etwa in
regionalen Gesprächen mit Verbänden und Institutionen oder über neue Medien. Mehr darüber reden,
warum wir uns für die CDU entschieden haben, einen begründeten Standpunkt beibehalten, auch wenn
er einmal nicht mehrheitsfähig ist – aber auch offen sein für Neues. Wenn wir diesen Anspruch an uns
selber stellen und ihn nach außen tragen, dann gewinnen wir Vertrauen zurück. Wir wollen deutlich
machen: Die CDU Rhein-Sieg entwickelt keine beliebigen Positionen, sondern wir lassen uns von
Grundüberzeugungen und Grundwerten leiten und hieran lassen wir uns messen.“

Nach Überzeugung des CDU-Kreisvorstands dürfen sich die Parteien aus der Diskussion um neue
Beteiligungsformen nicht zurückzuziehen und beklagen, dass die Bürger die eigene Politik nicht
honorieren. Vielmehr muss auf Kritik und Anregungen eingegangen werden. Diese sind als Chance zu
begreifen, da gerade in den Parteien auch zwischen den Wahlen kontinuierlich diskutiert und
mitentschieden werden kann. Wie muss ein zukunftsfähiges Schulsystem vor Ort aussehen? Soll z.B.
verstärkt auf Bürgerhaushalte gesetzt werden? Wollen Jugendliche an Entscheidungen, die sie selber
betreffen, projektbezogen oder generell mitwirken? Ob Schulfragen, Haushaltspolitik oder auch die
regionale Verkehrsplanung: Wer nicht nur reagieren und im Zweifel gegen etwas sein will, sondern wer
selber gestalten und agieren möchte, kann dies in der CDU vor Ort tun.

„Ich glaube, dass die kommunale Ebene der optimale Ort ist, wo unsere Ziele praktisch umgesetzt
werden können. Die CDU Rhein-Sieg muss wieder mehr Kraft von unten bekommen und als die
kommunale Partei der Region sichtbar werden und überzeugen. Wir gehen als motiviertes Team an die
Arbeit, das für ein modernes-bürgernahes Selbstverständnis von Politik steht, “ so Winkelmeier-Becker.