CDU Rhein-Sieg blickt in Troisdorf in die grüne Zukunft: AK Wirtschaft

01.12.2009

Im Rahmen der neu gestarteten Informationsreihe „Verantwortungsvolle Energiepolitik an Rhein und Sieg“ besuchte der Arbeitskreis Wirtschaft mit über 30 interessierten Teilneh¬mern aus dem Kreisgebiet Nordrhein-Westfalens größte Solaranlage in Troisdorf-Oberlar und diskutierte mit Fachleuten über die aktuelle Energiepolitik und Handlungsstrategien für die Zukunft.

„Ziel dieser Veranstaltungen ist es, das Umweltbewusstsein der Bevölkerung zu stärken und den Fokus der Bürger vermehrt auf Energieeffizienz und Nachhaltigkeit zu lenken“, erklärten die CDU-Kreisvorstandsmitglieder Heidi Rahmel und Frederic Tewes und Mitorganisator Jörg Knüttgen gemeinsam.

Mit über 80.000m² (dies entspricht einer Fläche von zwölf Fußballfeldern), 15.500 Solarmodulen und einer Gesamtleistung von ca. 3,5 MW pro Jahr, stellt der Solarpark in Troisdorf ein Vorzeigeprojekt für den bereits heute möglichen, großflächigen Einsatz regenerativer Energien dar. Die kontinuierlich in das Stromnetz eingespeiste Gesamtleistung wird rein rechnerisch für die Versorgung von 1.000 Haushalten ausreichen. Gemessen an herkömmlichen Brennstoffen können damit 2.200 Tonnen CO2 pro Jahr eingespart werden.

Das Gesamtinvestitionsvolumen durch die ausführende Firma „F&S Solar-Concept“ und die Stadtwerke Troisdorf liegt bei ca. 12 Mio. €; die geplante Laufzeit der Anlage soll mindestens 30 Jahre betragen. Amortisiert haben wird sich die Investition nach ca. 12 bis 15 Jah¬ren.

Bei einem anschließenden Fachgespräch skizzierten Mitarbeiter der Stadtwerke und der Kreis-Wirtschaftsförderung die Strategien seit Ende der achtziger Jahre und im Rahmen der Studie „Energieregion Rhein-Sieg“, für eine nachhaltige Energiepolitik und einen besseren Klimaschutz im Kreisgebiet.

Die jährliche CO2-Belastung ist in Troisdorf in den ver¬gangenen 20 Jahren im Durchschnitt bereits um knapp 18 % verringert worden. Um die CO2-Emissionen auch weiter senken zu können, ist es das Ziel der Stadt, in den kommenden zehn Jahren 30 % des Strombedarfs selbst zu decken und dies größtenteils durch den Ein¬satz erneuerbarer Energien zu erreichen.

Kontakt:
Frederic Tewes, Heidi Rahmel
Mitglied des CDU-Kreisvorstands Rhein-Sieg
Leiter Arbeitskreis Wirtschaft

Telefon: 0228 / 32 30 69 6
Telefax: 0228 / 32 30 69 7
Tewes [at] cdu-wachtberg.de

Hinweis: Soweit Sie im Rahmen Ihrer Berichterstattung Interesse an einem Photo zum Termin haben, melden Sich bitte unter kreis [at] cdu-rhein-sieg.de bzw. unter 02241 96 60 0.