CDU-Kreistagsfraktion : „Papkes Betroffenheitsrhetorik ist scheinheilig“

19.08.2008

„Es ist schon erstaunlich, wie sich manche Menschen ihre eigene Wirklichkeit schaffen
und darin anscheinend ohne jeden Blick für die Realität gefangen sind“, kommentiert
die Geschäftsführerin der CDU-Kreistagsfraktion Brigitte Donie (Swisttal) die Angriffe
des FDP-Kreisvorsitzenden Gerhard Papke gegen die CDU in Eitorf. „Die von Herrn
Papke in der Presse gestreute Betroffenheit über die Aufstellung eines Bürgermeisterkandidaten,
noch dazu eines parteilosen, durch die CDU und SPD in Eitorf,
einem vollkommen normalen demokratischen Vorgang im Vorfeld einer Wahl, kann man
nur als scheinheilig bezeichnen. Wäre diese Betroffenheit echt und würde sie das
grundsätzliche Verständnis des Herrn Papke widerspiegeln, dann müsste er sofort als
Kreisvorsitzender der FDP seinen Parteifreunden in Swisttal empfehlen, den Amtsinhaber
der CDU zu unterstützen. Doch stattdessen kürt die FDP in Swisttal in trauter
Runde mit SPD und Grünen einen Gegenkandidaten. Und Herr Papke - schweigt!

Besonders leidvoll stellt sich erst recht seit Jahren die Situation im Landschaftsverband
Rheinland dar. Auch hier regiert nicht eine mögliche schwarz-gelbe Mehrheit, sondern
ein buntes Nutzbündnis der FDP in trauter Runde mit SPD und Grünen. Und Herr
Papke - schweigt wie immer ausführlich und deutlich dazu.
Warum echauffiert sich Herr Papke jetzt über die Wahlen in Eitorf? Nur weil der Vorsitzende
der Kreis-CDU und Minister Andreas Krautscheid dort Mitglied ist? Oder plant
Herr Papke auch auf anderen Ebenen gelb-rot-grüne Bündnisse?“