CDU fordert mehr Engagement bei Standstreifenfreigabe auf A 560

03.02.2015

Täglich kann man den Einfluss der fehlenden dritten Spur zwischen dem Autobahndreieck Sankt Augustin und der Ausfahrt Siegburg auf der A 560 als Pendler erleben. Der Rückstau durch das Einfädeln von drei auf zwei Spuren reicht bisweilen bis zum Autobahnkreuz Bonn-Nordost oder sogar darüber hinaus.

CDU-Fraktionsvorsitzender Dr. Torsten Bieber: „Tausende Pendler sind davon betroffen und eine schnelle Abhilfe wäre möglich. Man muss sie nur wollen! Statt an schnellen Lösungen zu arbeiten, erzählt uns der Landesbetrieb Straßenbau einmal mehr, warum es nicht geht! Wohl gemerkt, es handelt sich um eine circa 1 km lange dritte Fahrspur auf dem bisherigen Standstreifen. Einverstanden, dass dieser ertüchtigt werden muss. Warum aber jetzt die Eisenbahnbrücke relevant sein soll, wo es auf der anderen Autobahnseite bei der Freigabe des Standstreifens problemlos ging, ist kaum verständlich. Es erscheint so, als suche man krampfhaft nach Gründen, warum es nicht geht.“

Dr. Bieber weiter: „Die CDU-Kreistagsfraktion wird im Planungs- und Verkehrsausschuss bei nächster Gelegenheit dem Vertreter des Landesbetriebs Straßenbau einige Fragen zu dem Thema stellen. Wir erwarten daneben auch vom Bundes- und Landesverkehrsministerium, dass sie kurzfristig Lösungen ermöglichen, statt als Verhinderer aufzutreten. Was auf der Gegenseite möglich war, muss auch in dieser Richtung realisiert werden können!“ Die CDU-Kreistagsfraktion hat in einem Schreiben an die CDU-Abgeordneten aus der Region diese Problematik thematisiert und bittet darum, beim Bundes- und Landesministerium nachzuhaken und auf eine schnellere Realisierung zu drängen!