Bürger diskutieren in Bornheim zur Zukunft der regionalen

16.10.2011

2. Podiumsdiskussion des Arbeitskreises Wirtschaft und Energie der CDU Rhein-Sieg

Der Einladung des Arbeitskreis Wirtschaft und Energie der CDU-Kreispartei zu einer weiteren energiepolitischen Diskussion, sind am gestrigen Abend knapp 30 Interessierte gefolgt. Unter dem Titel „Verantwortungsvolle Energiepolitik – was kommt nach der Kernkraft?“, diskutierte auch das Publikum im linksrheinischen Bornheim ähnlich kontrovers wie im Juli in Siegburg mit dem hochkarätig besetzten Podium u.a. zur Energiewende der Bundesregierung.

„Die Energiewende muss gerade auf lokaler Ebene praktisch umgesetzt werden und ist so vor Ort fachkundig zu diskutieren und zu erläutern. Hierbei treibt das Spannungsfeld, auf kommunaler Ebene eine sichere und effiziente Energieversorgung zu gewährleisten, aber gleichzeitig unabhängig von Kernkraft und fossilen Brennstoffen zu werden, die Bevölkerung um. Die CDU Rhein-Sieg und vor allem unser Arbeitskreis wollen daher als Plattform zur Information und zum Dialog dienen. Es freut uns, dass hiervon rege Gebrauch gemacht wird.“ sagten die AK-Leiter, Heidi Rahmel, Jörg Knüttgen und Frederic Tewes.

Auf dem Podium stellten sich die Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesumweltminister Ursula Heinen-Esser MdB, der Leiter Politik Netze/Vertrieb/Gas der RWE AG Andreas Brabeck und der Geschäftsführer der Stadtwerke Troisdorf Peter Blatzheim, der zugleich Sprecher der überörtlichen Stadtwerke-Initiative Green GECCO ist, den Fragen der Veranstaltungsgäste.

Inhaltlich wurde beispielsweise diskutiert, wie die massiv zu erwartenden Steigerungsraten bei der Stromnachfrage zukünftig durch erneuerbare Energien gedeckt werden können. Neben herkömmlichen Stromverbrauchern wird eine massive Steigerung insbesondere durch die wachsende E-Mobilität erreicht werden. „Was ist denn in zwanzig Jahren, wenn in einem ländlich gelegenen Wohngebiet plötzlich um Punkt 20 Uhr 200 Bürger ihre Autos an die Steckdose anschließen? Gibt es dann den großen Stromausfall?“, so ein Bornheimer Bürger. Einigkeit bestand darin, dass hierfür neben großen Versorgern auch viele lokale Stadtwerke notwendig sind und vor allem die Strominfrastruktur ausgebaut werden muss. Dies wiederum erfordert eine enge Zusammenarbeit zwischen den Bürgern, der nationalen und europäischen Politik, den großen Energieversorgern und den regionalen Stadtwerken.

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Schlagworte: Podiumsdiskussion, Arbeitskreis Wirtschaft, Heinen-Esser, Energie